Aufhebungsvertrag prüfen – Klauseln, Sperrzeit, Abfindung

Ein Aufhebungsvertrag beendet das Arbeitsverhältnis einvernehmlich – im Gegensatz zur Kündigung braucht es keine Kündigungsfrist und keinen Kündigungsgrund. Das kann Vorteile bieten (höhere Abfindung, schnelleres Ende), birgt aber erhebliche Risiken: Sperrzeit beim Arbeitslosengeld, Verzicht auf Klagerechte und nachteilige Klauseln.

Wichtig: Sie müssen einen Aufhebungsvertrag nie unterschreiben – auch nicht unter Zeitdruck. Ein unter widerrechtlicher Drohung unterschriebener Vertrag kann angefochten werden. Prüfen Sie vor der Unterschrift mindestens: Abfindungshöhe, Freistellungsregelung, Zeugnisnote, Wettbewerbsverbot und Ausgleichsklausel.

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