Inkassoschreiben prüfen – richtig reagieren

Ein Inkassoschreiben kann verunsichern – besonders wenn es unerwartet kommt oder die Forderung unbekannt erscheint. Viele Betroffene wissen nicht, ob sie sofort zahlen müssen, welche Angaben das Schreiben enthalten muss und welche Rechte ihnen zustehen. Dabei ist ein Inkassobrief kein gerichtliches Dokument und keine Vorladung – es handelt sich um eine Zahlungsaufforderung eines privaten Unternehmens.

Laut Verbraucherzentralen fehlen bei rund einem Drittel aller Inkassoschreiben vorgeschriebene Pflichtangaben wie Vertragsgrund, Forderungsaufstellung oder die Registrierungsnummer des Inkassounternehmens (§ 13a RDG). Wer diese Punkte systematisch prüft, kann unberechtigte Forderungen frühzeitig erkennen und gezielt widersprechen.

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